Martin Rost
Startseite

Auszüge VideointerviewsEin Zusammenschnitt wesentlicher Aussagen aus den Videointerviews (Gesamtdauer: 16min46sec)

Basistexte des Datenschutzes, u.a. vom BVerfG, Roßnagel, Simitis, Steinmüller, Warren/Brandeis.


Martins Blog

Ab und an muss mal ein Statement unterhalb eines anständigen Artikels raus, das dann in meinem Blog landet.

Aktuelles

Interview mit dem ehemaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar (2016/ 02)

Rost, Martin, 2016: Erweiterte Schutzziele - Das neue Standard-Datenschutzmodell für Unternehmen, Wissenschaftsinstitute und Behörden; in: c't - magazin für computertechnik - 2016/ 02: 138-140.


Datenschutztheorie

Grundsatz-Texte

9 Thesen zum Datenschutz (2014, Buchbeitrag)
Die Datenschutzdiskussion der vergangenen fünf Jahre entspricht strukturell und thematisch den Diskussionen der sechziger und siebziger Jahre: Heute wie damals geht es um Informationsexplosion, Datenintegration und intra- und internationalen Informationsaustausch. Und immer noch - oder schon wieder - gibt es Stimmen, die den Datenschutz für überholt halten.

Was meint eigentlich Datenschutz? (2014, Artikel)
Eine konzentrierte Einführung in den Datenschutz anhand kommentierter Zitate wesentlicher Datenschutz-Vordenker.

Zur Soziologie des Datenschutzes (2013, Artikel)
Die strukturelle Funktion des Datenschutzes besteht darin, die gesellschaftsspezifischen Risikoquellen des Marktes, der Demokratie und Gewaltenteilung sowie der freien wissenschaftlichen und ästhetischen Diskurse, die die Ansprüche von Personen auf Privatheit, Freiheit und Selbstbestimmung mit einem "Zwang zur Individualisierung" (Luhmann) kommunikativ erzeugen, gegen die latenten Angriffe der vernetzt-durchindustrialisierten Organisationen zu schützen. Durch diesen Schutz kann Privatheit entstehen; das Bedürfnis nach Privatheit entsteht nicht unmittelbar "aus" einer Person. Die Schutzziele des Datenschutzes, als operative Pendants der "Geltungsanforderungen einer vernünftigen Rede" (Habermas), formulieren vernünftigerweise nicht negierbare Anforderungen an technische und organisatorische Infrastrukturen.